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Wandelanleihe bringt Klöckner & Co 186,2 Millionen Euro ein

 
 
Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) hat für seine am Morgen angekündigte Wandelanleihe Investoren gefunden. Für die Schuldverschreibung mit einer Laufzeit von sieben Jahren wurde ein Zinskupon von 2,5% pro Jahr festgelegt, wie das MDAX-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. KlöCo erhält damit 186,2 Mio EUR, die für das weitere Wachstum eingesetzt werden sollen.

Der Zinskupon liegt am unteren Ende der am Morgen angekündigten Spanne. Der Preis, zu dem die Anleihe in 6,65 Mio Aktien der Klöckner & Co SE gewandelt werden können, wurde auf 28 EUR festgesetzt. Das entspricht einem Aufschlag von gut 35% auf den Referenzkurs von 20,73 EUR.

Der Konzern will den Erlös aus der Begebung der Schuldverschreibungen für seine Wachstumsstrategie "Klöckner & Co 2020" sowie für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen.

Der Stahlhändler will in den kommenden zehn Jahren stark wachsen und baut dabei auf die aufstrebenden Wirtschaftsräume. Bis 2020 will das Duisburger Unternehmen die Absatzmenge mindestens verdreifachen, wie der Konzern im Oktober angekündigt hatte. Demnach soll der Umsatzanteil in den Schwellenländern dann bei 20% bis 30% liegen. Momentan macht KlöCo in diesen Staaten noch kein Geschäft.
(19.12.2010)

 
 

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