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Bayer will Aktivitäten in Schwellenländern ausbauen

 
 
"Mehr Innovation, weniger Administration" - dieses Motto hat sich der neue Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Marijn Dekkers, auf die Fahnen geschrieben. Beweglicher und schlanker möchte der Niederländer den Konzern machen. Dazu will er Forschung und Entwicklung vorantreiben und die Aktivitäten in den Schwellenländern erheblich ausbauen.

"Wir werden auch in Zukunft hohe Summen in unser Wachstum investieren - insbesondere in die Pharma-Forschungs- und Entwicklungspipeline, in den Bereich BioScience sowie in den Ausbau unserer Kapazitäten in Asien", sagte Dekkers. Die notwendigen Mittel sollen nebem dem Umschichten von Ressourcen auch aus einem Spar- und Effizienzprogramm kommen, welches auch den Abbau von mehr als 1.000 Stellen in Deutschland vorsieht.

Größter Pharma-Hoffnungsträger Bayers ist der Blutgerinner "Xarelto", bei dem der Konzern mehrere erfolgreiche Phase-III-Ergebnisse erzielte und dem ein potenzielles Umsatzwachstum von mehr als 2 Mrd EUR jährlich zugetraut wird. Bei CropScience sollen ebenfalls mehrere neue Produkte auf den Markt kommen. Aber auch in das Kunstoffgeschäft MaterialScience soll investiert werden, vor allem in China, um die anhaltend starke Nachfrage in der Region zu befriedigen.

Wachsen will Bayer dabei vor allem organisch, schließt aber auch Zukäufe nicht aus, wenn sich dazu Möglichkeiten bieten.
(19.12.2010)

 
 

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