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Finanzinvestoren buhlen um Xervon

 
 
Zwei Finanzinvestoren buhlen um den vom Industriekonzern ThyssenKrupp zum Verkauf gestellten Industriedienstleister Xervon. Das DAX-Unternehmen spreche mit den Beteiligungsgesellschaften Advent International und Triton über die Sparte, sagte eine Person aus dem Unternehmen zu Dow Jones Newswires. Ein Sprecher von ThyssenKrupp wollte die Information am Donnerstag nicht kommentieren. Auch von den Interessenten war kein Kommentar zu erhalten.

Der in Duisburg und Essen ansässige Konzern hatte den Bereich erst kürzlich wieder ins Schaufenster gestellt, nachdem ein erster Anlauf zum Verkauf im vergangenen Jahr mangels guter Angebote zunächst gescheitert war. Am Rande der Bilanzpressekonferenz Ende November hatte Finanzvorstand Alan Hippe gesagt, "dass die selben Namen weiter Interesse haben". Triton war bereits 2009 als Interessent im Gespräch gewesen.

Xervon beschäftigt früheren Angaben zufolge rund 8.000 Menschen. Diese arbeiten an weltweit 50 Standorten im Bereich der Errichtung und Instandhaltung von Industrieanlagen. Es ist der letzte Teil der ehemaligen Dienstleistungssparte. Für die Industrieservice GmbH und den Gerüstbauer Safway fanden sich bereits 2009 Käufer. Eigentlich hatte die ThyssenKrupp AG damals einen Verkauf im Paket angestrebt.
(23.12.2010)

 
 

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