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ACS hat schon eine halbe Million Hochtief-Aktien eingesackt

 
 
Der spanische Bau- und Infrastrukturkonzern ACS kommt bei der Hochtief-Übernahme weiter voran. Bis Donnerstagabend wurden der Actividades de Construcción y Servicios SA (ACS) im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots insgesamt 502.371 Hochtief-Papiere angedient, wie aus einer ACS-Pflichtmitteilung vom Freitag hervorgeht. Bis Mittwochabend war die Offerte für 357.535 Aktien angenommen worden. Damit stieg die ACS-Beteiligung an Hochtief auf rund 27,9% (zuvor: 27,72%). Das Nahziel von 30% hat der Madrider Konzern damit aber immer noch nicht erreicht.

ACS bietet neun eigene Aktien für fünf Hochtief-Papiere. Vorstand und Aufsichtsrat von Hochtief haben die Offerte unter anderem als finanziell unzureichend zurückgewiesen. Die Offerte läuft noch bis zum 29. Dezember.

Unklar ist bislang, ob Hochtief-Großaktionär Southeastern Asset Management bereits Anteile angedient hat. Southeastern hatte angekündigt, die ACS-Offerte im Kundenauftrag für 2 Mio Hochtief-Aktien annehmen zu wollen.
(24.12.2010)

 
 

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