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Hapag-Lloyd-Kauf: Reederei Hamburg Süd nicht interessiert

 
 
Die Reederei Hamburger Süd hat eine Fusion oder engere Zusammenarbeit mit Deutschlands führender Linienreederei Hapag-Lloyd ausgeschlossen. "Aus heutiger Sicht wird es keine Fusion von Hamburg Süd und Hapag-Lloyd oder eine Beteiligung untereinander geben", sagte der Chef der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei, Ottmar Gast, der Online-Ausgabe des "Hamburger Abendblatt".

"Die Krise hat uns gezeigt, dass es durchaus von Vorteil ist, keiner der ganz Großen in der Branche zu sein. Gerade weil wir rascher als Großreedereien reagieren und uns konsequenter auf unsere Fahrtgebiete konzentrieren können", sagte der Manager. Der Umsatz von Hamburg Süd liege 2010 bei 4,4 Mrd EUR und damit fast auf dem Niveau von 2008.

Der Touristikkonzern TUI prüft derzeit sowohl einen teilweisen Börsengang für seinen Anteil an der Reederei Hapag-Lloyd wie auch einen Verkauf von Anteilen an strategische Investoren.
(26.12.2010)

 
 

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