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Kurz vor Fristablauf: ACS bei Hochtief noch knapp unter 30-Prozent-Schwelle

 
 
Der Actividades de Construcción y Servicios SA (ACS) sind kurz vor Fristablauf ihres freiwilligen Übernahmeangebots für die Hochtief AG 1,654 Mio Aktien angedient worden, das sind knapp 100.000 Papiere mehr als einen Tag zuvor. Damit liege der Anteil des spanischen Baukonzerns an Hochtief per 28. Dezember bei 29,40%, teilte ACS am Mittwoch mit. Die wichtige Schwelle von 30% ist damit weiterhin nicht erreicht, liegt aber in greifbarer Nähe. Bei einem Erreichen der 30%-Marke kann ACS weitere Hochtief-Aktien am Markt zukaufen, ohne ein kostspieliges Pflichtangebot vorlegen zu müssen.

ACS bietet 9 eigene Aktien für 5 Hochtief-Papiere. Vorstand und Aufsichtsrat von Hochtief haben die Offerte unter anderem als finanziell unzureichend zurückgewiesen. Hochtief-Großaktionär Southeastern Asset Management hatte vor Weihnachten angekündigt, im Kundenauftrag für 2 Mio Hochtief-Aktien das Angebot annehmen zu wollen. Inwieweit Southeastern bereits Aktien aus ihrem Bestand angedient hat, ist weiterhin unklar.

Die Offerte läuft in der Nacht zum Donnerstag aus. Über Erfolg oder Misserfolg des Übernahmeangebotes will ACS am 4. Januar informieren. Der spanische Konzern hat im Rahmen einer Nachfrist zwei weitere Wochen Zeit, von Investoren zusätzliche Aktien angedient zu bekommen.
(29.12.2010)

 
 

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