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Hohe Investitionen in Restrukturierung belasten Beiersdorf

 
 
Die Beiersdorf AG hat 2010 bei einem leicht gestiegenen Umsatz das Gewinnniveau des Vorjahres nicht erreicht. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Der Vorstand des DAX-Konzerns hatte bereits Ende des Jahres mitgeteilt, aufgrund hoher Investitionen in die Restrukturierung der Sparte Consumer die ursprüngliche Prognose für das Jahr 2010 nicht zu erreichen und einen geringeren Gewinn zu erwarten. Rund 120 Mio EUR kosten die Straffung des Sortimentes und Wertberichtigungen für das chinesische Geschäft.

Nun berichtete Beiersdorf am Dienstag für 2010 zwar über ein Umsatzplus im Konzern von knapp 8% auf fast 6,2 Mrd EUR. Das Ergebnis nach Steuern sank jedoch auf 308 (380) Mio EUR. Das EBIT fiel aufgrund der Einmalbelastungen auf 579 (587) Mio EUR, ohne Berücksichtigung der außerordentlichen Posten stieg es auf 697 Mio EUR.

Bei den von Dow Jones Newswires befragten Analysten stießen diese vorläufigen Zahlen auf ein gemischtes Echo. Nach der Gewinnwarnung des Konsumgüterherstellers hatten sie sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT zwar etwas geringere Werte erwartet.

Unter dem Strich verfehlte Beiersdorf jedoch die Erwartungen, hier hatten Marktbeobachter einen höheren Gewinn erwartet. "Das liegt wahrscheinlich an unerwartet hohen Steuern oder an unerwartet hohen Zinsaufwendungen", erklärte ein Marktteilnehmer die Abweichung. weiterlesen >>
(11.01.2011)

 
 

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