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Bayer CropScience stellt Carbamate-Produktion in West Virginia ein

 
 
Bayer CropScience nimmt mehrere Produktionsanlagen für die Herstellung von Carbamaten in Institute im US-Bundesstaat West Virginia außer Betrieb. Zudem schließt der Teilkonzern der Leverkusener Bayer AG nach Angaben vom Dienstag seinen Formulierungsstandort in Woodbine im US-Bundesstaat Georgia. Aufgrund dieser Änderungen sollen an beiden Standorten innerhalb von zwei Jahren rund 300 Stellen gestrichen werden. Bayer CropScience rechnet im Zusammenhang mit den Maßnahmen mit Einmalkosten von 200 Mio EUR.

"Diese Entscheidung beruht auf verschiedenen Faktoren und berücksichtigt sowohl strategische als auch wirtschaftliche Erwägungen", sagte Achim Noack, Mitglied im Vorstand von Bayer CropScience. Sie stehe im Einklang mit der globalen Strategie, den Schwerpunkt auf innovative Lösungen für die moderne Landwirtschaft zu legen und ältere Substanzen im Portfolio zu ersetzen.

In den vergangenen Jahren sei die Substanzklasse der Carbamate größtenteils durch neuere Produkte ersetzt worden, teilte Bayer CropScience weiter mit. Nach der im August 2010 geschlossenen Vereinbarung mit der US-Umweltschutzbehörde EPA, das Insektizid/Nematizid der Marke Temik auslaufen zu lassen, sei die Herstellung bestimmter Carbamate wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll.
(12.01.2011)

 
 

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