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KKR und Permira geben ProSiebenSat.1-Aktien ab

 
 
Die Beteiligungsgesellschaften KKR und Permira trennen sich von einem Teil ihrer Anteile am Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media AG. In einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren würden institutionelle Investoren 8 Mio ProSieben-Vorzugsaktien zum Kauf angeboten, teilte die Beteiligungsgesellschaften am späten Mittwoch mit. Dies entspricht etwa 3,7% des Grundkapitals von ProSiebenSat.1.

Die Beteiligungsgesellschaften nutzen den deutlich gestiegenen Aktienkurs des Betreibers von Fernsehsendern. Die Aktie notierte am Mittwochabend bei 24,53 EUR, ihr Wert hat sich in den vergangenen zwei Jahren verfünffacht. Zum aktuellen Aktienkurs hat die Transaktion ein Volumen von knapp 200 Mio EUR.

Nach Abschluss der Transaktion werden KKR und Permira weiterhin 53,0% des Grundkapitals halten, einschließlich unverändert 88% der stimmberechtigten Stammaktien von ProSiebenSat.1. Daneben sei nun eine 90-tägige Haltefrist vereinbart worden.

Die Erlöse aus dem "einmaligen Aktienverkauf" sollen zur Schuldenrückzahlung und Verbesserung der Liquidität der Lavena Gruppe verwendet. Lavena ist die Holding, über die Permira und KKR ihre ProSiebenSat.1-Aktien halten. Nun soll die Lavena-Kapitalstruktur mit dem Verkaufserlös gesichert und gestärkt werden. Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) waren im Jahr 2006 bei ProSieben eingestiegen und haben ihre Beteiligung mehrfach umgebaut.
(13.01.2011)

 
 

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