EU hat keine Bedenken gegen geplante Hochtief-Übernahme durch ACS | ||
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Die wettbewerbsrechtliche Untersuchung habe ergeben, dass sich die Tätigkeiten von Hochtief und ACS weitgehend ergänzen und dass die Unternehmen im Wesentlichen in unterschiedlichen Ländern tätig sind, so die Wettbewerbshüter weiter. ACS sei hauptsächlich auf ihrem Heimatmarkt Spanien tätig, wohingegen Hochtief im EWR vor allem in Deutschland und dessen Nachbarländern agiere. Da die Überschneidungen in den Bereichen Baudienstleistungen, Verwaltung von Gebäuden und Anlagen sowie Autobahnkonzessionen, in denen beide Unternehmen agieren, sehr gering sind, sei nicht mit wettbewerbsrechtlichen Bedenken zu rechnen. Im September 2010 hatte die Actividades de Construccion y Servicios SA (ACS) ein Angebot für sämtliche Hochtief-Aktien vorgelegt. Der spanische Konzern besaß zu dem Zeitpunkt bereits 29,98% des Aktienkapitals von Hochtief. Bis zum Ende der ersten Annahmefrist des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots Ende Dezember waren ACS 2.375.523 Hochtief-Aktien angedient worden, womit der Anteil der Spanier auf 30,34% stieg. Über den Markt kann ACS ihre Beteiligung nun auf über 50% ausbauen, ohne den Aktionären noch einmal ein Pflichtangebot vorlegen zu müssen. (15.01.2011)
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