Actavis will in Polen zukaufen | ||
|
Der Firmenwert (Enterprise Value) von Actavis werde dadurch um rund 900 Mio EUR steigen, rechnete der ehemalige Ratiopharm-Chef weiter vor. Actavis wolle mit ihrem oralen Antidiabetes-Portfolio bevorzugter Partner für die Patienten und die Versicherer werden. Die alte Prognose eines mittelfristigen Umsatzwachstums von 10% müsste damit deutlich angehoben werden. Ganz in trockenen Tüchern sei die Insulin-Kooperation zwar noch nicht, doch beurteilt Albrecht die Chancen "äußerst positiv". Weiterhin sieht Albrecht Actavis im Rennen um das vom polnischen Staat zum Verkauf gestellte Pharmaunternehmen Polfa Warszawa in einer aussichtsreichen Position. Durch eine Übernahme würde Actavis ihren Umsatz in Polen und Russland um 200 Mio EUR auf deutlich mehr als eine Viertelmilliarde Euro steigern, so der Manager. Insgesamt hat der Konzern 2010 einen Rekordumsatz von rund 1,8 Mrd EUR erzielt. Actavis ist zum Wachsen gezwungen. Analysten sehen kleine und mittelgroße Generikahersteller mittel- bis langfristig als zu klein zum Überleben. "Der Generika-Markt ist ein Skalengeschäft, in dem man auf ein ausreichendes Produktionsvolumen kommen muss", sagte ein Analyst. Der Actavis-CEO räumte ein, dass sein Unternehmen wachsen muss, um langfristig weiterhin eine große Rolle spielen zu können. Als Ziel habe er sich gesetzt, Actavis innerhalb der kommenden drei Jahre auf Kurs zu bringen und das Unternehmen zu einem "begehrenswerten Kandidaten" zu machen, um einen Wettbewerber zu übernehmen, zu verschmelzen oder an die Börse zu gehen. weiterlesen >> (15.01.2011)
|
||
|
|
||
| << | Tognum rechnet nicht mit Anteilserhöhung durch Daimler | Noch vier Interessenten an der WestLB dran | >> |















