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EADS sucht noch nach geeigneten Übernahmekandidaten in den USA

 
 
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist bei seiner Suche nach einem Akquisitionskandidaten im Dollar-Raum noch nicht am Ziel. "In den nächsten Tagen sind keine Zukäufe in den USA geplant", sagte CEO Louis Gallois am Dienstagabend dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Zwar schaue sich der Vorstand die Liste möglicher Unternehmen an. Konkretes gebe es derzeit aber nicht.

Der CEO bekräftigte den Wunsch des Unternehmens nach einer Akquisition in einem Land mit dem US-Dollar als Währung. Gleichzeitig bezeichnete Gallois es aber auch als nicht schlimm, wenn EADS im laufenden Jahr kein Unternehmen kaufe. "Davon werden wir nicht sterben", betonte er. Es bestehe kein zeitlicher Druck. Der Vorstand sei nicht zu einer Übernahme bereit, wenn das zum Verkauf gestellte Unternehmen zu teuer sei oder EADS keinen Mehrwert liefere.

Gallois ließ keinen Zweifel daran, dass der Konzern ausreichend Geld für eine Akquisition hat. Wie hoch das Budget für einen Zukauf ist, sagte er aber auch nicht. "Wir haben uns auf keine Zahl festgelegt", beantwortete er entsprechende Fragen.

EADS will bereits seit geraumer Zeit die eigene Präsenz im Dollar-Raum steigern. Dies soll die negativen Effekte von Währungsvolatilitäten, beispielsweise vom Euro zum Dollar, mildern. weiterlesen >>
(19.01.2011)

 
 

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