Kapitalerhöhung bei der Commerzbank genehmigt | ||
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Die vergleichsweise kleine Kapitalerhöhung werten Beobachter als Testballon für größere Kapitalschritte in Milliardenhöhe, mit deren Hilfe die Commerzbank das erhaltene Staatsgeld zurückzahlen will. Mit dem Ergebnis kann die teilverstaatlichte Bank zufrieden sein: Die Emission zu einem Preis von 5,30 EUR je Aktie war innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe mehrfach überzeichnet. Ihr Ziel, die Eigenkapitalbasis zu verbessern, hat die Bank damit erreicht. Die gut 118 Mio neuen Aktien sollen Hybridkapital der Commerzbank ersetzen, das nach den neuen Kapitalregeln (Basel III) künftig nicht mehr als hartes Kernkapital gilt. Das Hybridkapital war in Form von Trust Preferred Securites am Markt und wurde zunächst von der Credit Suisse zurückgekauft, um dann als Sacheinlage zur Kapitalerhöhung in die Commerzbank eingebracht zu werden. Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) beabsichtigt, seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25% plus eine Aktie) aufrecht zu erhalten. Dazu soll ein entsprechender Teil der Stillen Einlagen des SoFFin aus dem in der Hauptversammlung 2009 geschaffenen bedingten Kapital in Aktien gewandelt werden. (21.01.2011)
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