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"Steel Americas": ThyssenKrupp prüft Anlaufkosten für US-Stahlwerke

 
 
Der Industriekonzern ThyssenKrupp prüft die Anlaufkosten für die Stahlwerke in Amerika. "Ob es bei der bisherigen Prognose bleiben kann, werden wir im nächsten Quartalsbericht ausführen", sagte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz am Freitag auf der Hauptversammlung.

Der in Duisburg und Essen ansässige DAX-Konzern hat in seinem aktuellen Ausblick für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr die Ergebnisbelastung durch die Sparte "Steel Americas" auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag beziffert.

Am Morgen hatte die ThyssenKrupp AG mit Eckdaten für das erste Quartal bekannt gemacht, dass der Verlust des Geschäftsbereichs von Oktober bis Dezember bei rund 370 Mio EUR lag. Unklar blieb deshalb zunächst, ob sich die Ankündigung von Schulz auf den am 11. Februar anstehenden vollständigen Bericht für das erste Quartal bezog.

Zuletzt hatte das brasilianische Stahlwerk mit Umweltproblemen Schlagzeilen gemacht. Laut Schulz hat sich der Konzern bereits verpflichtet, "weitere finanzielle Mittel in die Förderung von Infrastrukturmaßnahmen in der Region zu investieren". Finanzvorstand Alan Hippe sagte, die Auswirkungen davon würden geprüft. "Sicher sind da Herausforderungen", erklärte er.
(21.01.2011)

 
 

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