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ACS-Beteiligung an Hochtief steigt weiter

 
 
Der spanische Baukonzern ACS kommt bei der Übernahme der Mehrheit am Essener Baudienstleister Hochtief voran. Nach Ablauf der weiteren Annahmefrist wurden den Spaniern insgesamt 3.338.191 Aktien der Hochtief AG angedient, wie die Actividades de Construcción y Servicios (ACS) am Freitag mitteilte. Damit hielte ACS 31,59% an Hochtief.

Alle Vollzugsbedingungen des Angebots seien erfüllt, erklärte ACS. Den Hochtief-Aktionären steht allerdings noch eine Frist von sieben Bankarbeitstagen zu, in denen sie ihre Entscheidung rückgängig machen können. Theoretisch bestünde etwa die Möglichkeit, dass Hochtief-Aktionäre ihre eigentlich angedienten Aktien zu einem besseren Preis außerhalb des Marktes verkaufen. Das finale Ergebnis der Offerte will ACS daher voraussichtlich am 3. Februar nennen.

"Wir haben den Stand zur Kenntnis genommen", sagte ein Hochtief-Sprecher. Noch müsse die Rücktrittsfrist abgewartet werden. "Wir werden danach sehen, wie das endgültige Ergebnis aussieht."

Mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Marke wäre ACS von einem teuren Pflichtangebot befreit und könnte nach dem Abschluss des Übernahmeangebots weitere Aktien am Markt einsammeln, ohne sich an weitere Fristen halten zu müssen. Erklärtes Ziel der Spanier ist die Übernahme von etwas mehr als 50% an Hochtief. Damit könnte ACS das Essener MDAX-Unternehmen in der eigenen Bilanz konsolidieren. weiterlesen >>
(21.01.2011)

 
 

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