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Fusion mit Smith lässt Schlumberger glänzen

 
 
Der US-Ölfeldausrüster Schlumberger hat im vierten Quartal dank einer Akquisition Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert und damit die Erwartungen der Marktteilnehmer weit übertroffen. Zum Gesamtumsatz von 9,1 (5,7) Mrd USD habe das zugekaufte Unternehmen Smith 2,5 Mrd USD beigetragen, teilte der im texanischen Houston ansässige Konzern am Freitag mit. Die beiden Ölfeldausrüster hatten ihre Fusion im Februar 2010 angekündigt. Das Nettoergebnis im vierten Quartal sei auf 1,043 (0,795) Mrd USD gestiegen.

Das Quartal habe sich auch dank der zunehmenden Nachfrage so robust entwickelt. Hinzu gekommen seien zudem die Synergien aus dem Zusammenschluss mit Smith, die sich von Monat zu Monat vergrößern würden. Das Ergebnis je Aktie kletterte deshalb auf 0,76 (0,65) USD. Bereinigt nannte Schlumberger einen Gewinn von 0,85 USD je Aktie. Analysten hatten hier nur mit 0,77 USD gerechnet.

Für das weitere Geschäft zeigte sich die Schlumberger Ltd zuversichtlich. Die Ölnachfrage habe im Jahr 2010 den zweithöchsten Zuwachs der vergangenen 30 Jahre gezeigt. Der Wachstumstrend werde sich auch 2011 fortsetzen, und die Ölnachfrage sei der wichtigste Faktor für das Geschäft des Ölfeldausrüsters.

Für das Gesamtjahr 2010 berichtete Schlumberger einen Umsatz von 27,4 (22,7) Mrd USD. Unter dem Strich blieben netto 4,3 (3,1) Mrd USD Gewinn. Je Aktie bedeutete das ein Ergebnis von 3,38 (2,59) USD.
(22.01.2011)

 
 

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