Konzernumbau bei Haniel verschoben | ||
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Bei dem Schuldenstand des Unternehmens wolle es sich Haniel nicht leisten, Firmen zu erwerben, ohne andere Anteile zu verkaufen. "Das würde die Verschuldung weiter erhöhen", fügte Kluge hinzu und ergänzte: "Das wollen wir nicht." Kluge hatte Anfang des vergangenen Jahres angedeutet, er wolle bis zum Ende 2010 einige Unternehmen identifizieren, die für Haniel interessant sein könnten. Überlegungen zum Verkauf von Anteilen am Handelsunternehmen Metro, um finanziellen Spielräume zu gewinnen, seien "nicht aktuell", so Kluge. Ob er die Trennung von Anteilen am Pharma-Händler Celesio plane, ließ Kluge in dem Gespräch offen. Das Geschäft mit Medikamenten sei "stark abhängig von Regulierungen", sagte der Manager. Positiv sei jedoch, dass die Alterung der Gesellschaft den Absatz von Medikamenten fördere. Kluge, der Aufsichtsratsvorsitzender von Metro ist, bestritt, dass er bereits einen Nachfolger für den Metro-Vorstandsvorsitzenden Eckhard Cordes suche. Cordes' Vertrag bei dem Handelsunternehmen läuft im nächsten Jahr aus. Er habe keinem Personalberater einen Suchauftrag gegeben. Er befinde sich mit Cordes in Fragen der Strategie "auf einer Linie", sagte er. Er schließe auch die Verlängerung des Vertrages von Cordes nicht aus. (24.01.2011)
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