Siemens will Anteil an Indien-Tochter aufstocken | ||
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Eine Aufstockung über 75% hinaus sei nicht geplant, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Dazu müsste die indische Tochter von der Börse genommen werden, weil gelistete Unternehmen mindestens 25% ihrer Anteile im freien Verkehr haben müssten. Bei allen anderen Tochtergesellschaften im Ausland sei Siemens bereits alleiniger Anteilseigner. Siemens sieht Indien als einen der bedeutenden Wachstumsmärkte an. Vor rund einem Jahr hatte der Konzern angekündigt, seine Position in dem Land stärken und den Marktanteil verdoppeln zu wollen. Interessant ist Indien für Siemens vor allem im Geschäft mit Erneuerbaren Energien und so genannten SMART-Produkten, also günstigen, aber technisch abgespeckten Varianten der hauseigenen Hochtechnologie. Momentan laufen bei Siemens mehr als 80 SMART-Projekte, vor allem in China und Indien treiben die Münchner dieses Geschäft voran. "Siemens gibt hier in Indien derzeit richtig Gas und entwickelt laufend neue Produkte für das Einstiegssegment", hatte Siemens-Strategiechef Roland Busch jüngst im Interview mit Dow Jones Newswires erklärt. Typischerweise ist das Einstiegssegment 30% bis 50% günstiger als hochwertige Produkte aus dem obersten Hochtechnologie-Segment. "Allein bis 2012 sollen in Indien über 30 weitere Einstiegsprodukte auf den Markt kommen", kündigte der Strategiechef damals an. weiterlesen >> (31.01.2011)
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