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Wegen Unruhen: RWE Dea fliegt Mitarbeiter aus Ägypten aus

 
 
Der Öl- und Gasförderer RWE Dea hat wegen der Unruhen in Ägypten einen Teil seiner Mitarbeiter aus dem nordafrikanischen Land ausgeflogen. Die Explorations- und Produktionsarbeiten in Ägypten gingen jedoch weiter, sagte RWE-Dea-Sprecherin Carolin Flemming am Montag.

Vergangene Nacht seien rund 90 Menschen - Mitarbeiter und ihre Angehörigen - ausgeflogen worden. Die Tochtergesellschaft der Essener RWE AG zählt rund 140 Beschäftigte in Ägypten, die meisten davon sind Ägypter. Eine Kernmannschaft befinde sich noch im Land, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. "Bislang sind die Exploration und Förderung nicht beeinträchtigt", sagte Flemming.

Ägypten ist eines der Schlüsselländer für die Öl- und Gasstrategie von RWE, die ihre Produktion mittelfristig auf 75 Mio Barrel Öläquivalent pro Jahr steigern will. RWE Dea hält 14 On- und Offshore-Explorationslizenzen in Ägypten.
(31.01.2011)

 
 

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