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Restrukturierung und Übernahmen führen zu Gewinneinbruch bei Deutscher Bank

 
 
Aufgrund gestiegener Kosten im Zusammenhang mit Akquisitionen und internen Restrukturierungsmaßnahmen hat die Deutsche Bank im vierten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen einen geringeren Gewinn erzielt als im Vorjahr und die Erwartung des Marktes verfehlt. Für das Schlussquartal rechnet das Institut nach Angaben vom Montagabend damit, ein Nettoergebnis von rund 600 Mio EUR ausweisen zu können.

Im Vorjahr hatte der DAX-Konzern noch von einem steuerlichen Sondereffekt im Volumen von 790 Mio EUR profitiert und 1,3 Mrd EUR verdient. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten im Schnitt mit 804 Mio EUR gerechnet.

Die Deutsche Bank AG berichtet als erste Großbank in Europa über ihr Schlussquartal und das Gesamtjahr 2010. Das endgültige Zahlenwerk soll am 3. Februar veröffentlicht werden. Die Wettbewerber in den USA hatten Mitte des Monats bereits höchst unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Goldman Sachs etwa hatte einen Einbruch ihres Nettogewinns um 52% auf 2,39 Mrd USD gemeldet.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen der Deutschen Bank stiegen im Schlussquartal auf 6,3 (Vorjahr: 4,2) Mrd EUR. Den Anstieg erklärte das Finanzhaus neben der erstmaligen Konsolidierung der Deutschen Postbank mit übernahmespezifischen Kosten und beschleunigter Investitionen in die Neuausrichtung der Bank, die unter anderem Integrationsmaßnahmen im Bereich Corporate and Investment Bank (CIB) und die Sal. Oppenheim Gruppe betreffen. weiterlesen >>
(01.02.2011)

 
 

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