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ACS nun schon mit 33,49 Prozent an Hochtief beteiligt

 
 
Der spanische Baukonzern ACS hat sein Ziel, mit Ablauf der freiwilligen Übernahmeofferte mehr als 30% der Aktien an der Hochtief AG zu halten, erreicht. Im Rahmen des Übernahmeangebots seien dabei 3,64% der Hochtief-Aktien angedient worden, teilte die Actividades de Construcción y Servicios (ACS) am Donnerstag mit. Zusammen mit Aktien, die ACS anderweitig hält, werde das spanische Unternehmen insgesamt 33,49% an Hochtief halten.

Hoffnungen von Hochtief, Aktionäre könnten angediente Aktien wieder zurückgezogen oder anderweitig verkauft haben, erfüllten sich damit nicht. Hochtief äußerte sich zunächst nicht, kündigte aber eine Telefonkonferenz am Vormittag an.

Das Erreichen von mehr als 30% für ACS bei Hochtief bedeutet einen wichtigen Etappensieg. Mit dem Überschreiten dieser Marke ist ACS von einem teuren Pflichtangebot befreit und kann nun weitere Aktien am Markt einsammeln, ohne sich an weitere Fristen halten zu müssen. Erklärtes Ziel der Spanier ist die Übernahme von etwas mehr als 50% an Hochtief. Damit könnte ACS das Essener MDAX-Unternehmen in der eigenen Bilanz konsolidieren.

Die Vorgehensweise von ACS hatte zu heftigen Diskussionen über das deutsche Übernahmerecht geführt. So hatte etwa der Hauptgeschäftsführer der deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, eine "gefährliche Lücke" im Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) kritisiert, die ein "feindliches Einschleichen" ermögliche sowie die Rechte der Minderheitsaktionäre nicht ausreichend schütze. weiterlesen >>
(03.02.2011)

 
 

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