Hört, hört: HearUSA verklagt Siemens | ||
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HearUSA steht bei Siemens aber wegen des derzeit schwächelnden Geschäfts mit mehreren Millionen US-Dollar in der Kreide. Am 22. Dezember habe es daher eine Telefonkonferenz von Siemens mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand von HearUSA gegeben, hatte Siemens Mitte Januar in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC erklärt. In der Mitteilung an die Behörde verwies Siemens auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 1,9 Mio USD zum Jahresende und weiteren rund 2,2 Mio USD per Ende Januar 2011 hin. Das Management von HearUSA habe sich allerdings nicht zur vollständigen Zahlung imstande gesehen und weitere finanzielle Unterstützung von Siemens gefordert. Die Zahlung von 1 Mio USD der Ende Dezember fälligen Schulden schob Siemens zwar einen Monat auf, weitere Zugeständnisse wollten die Münchner aber nicht machen. Stattdessen forderten sie von HearUSA Informationen über deren Finanz- und Geschäftssituation an. Mit 14,1% ist Siemens bereits an der Hörgeräte-Kette beteiligt, und die Münchner könnten sich nach der Mitteilung an die SEC auch komplett in den US-Vertrieb einkaufen. Nach Siemens-Aussagen auf der Hauptversammlung vor einigen Tagen hat der Konzern eine Vorsorge über 19 Mio EUR wegen der Probleme mit HearUSA gebildet. weiterlesen >> (05.02.2011)
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