Fusion: EU dürfte NYSE und Deutscher Börse wohl keine Steine in den Weg legen | ||
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Bisher waren Fusionsversuche von großen Börsenbetreibern fehlgeschlagen, zum Teil wegen der Sorge, sie könnten von der Europäischen Kommission oder anderen regulatorischen Stellen in Europa blockiert werden. Personen, die mit kartellrechtlichen Fällen bei der EU-Kommission befasst sind, erwarten dieses Mal aber keine Probleme. Die Kommission werde dem Deal nicht grundsätzlich im Wege stehen, sagten diese Personen. Die Kommission sei nicht darauf aus, Fusionen zu verhindern. Vielmehr würde sie versuchen, Lösungen zu finden, indem sie Zugeständnisse der beteiligten Parteien akzeptiere, sagte Natalie Greenwood, Senior Associate bei Clifford Chance in London. Die EU-Kommission hat sich bislang nicht zu dem Fusionsvorhaben der Deutschen Börse und der Nyse Euronext äußern wollen. Ebensowenig wollte die European Securities and Markets Authority den Vorgang kommentieren. Greenwood erwartet allerdings keine schnelle Zustimmung. Die Chancen seien mittel bis hoch, dass die Kommission das Vorhaben einer vertieften Prüfung unterziehe. Üblicherweise entscheidet die EU binnen 25 Arbeitstagen über einen möglichen Zusammenschluss. Sie kann die Frist für eine eingehendere Prüfung um weitere 90 Arbeitstage verlängern. Fordert die EU von den Verhandlungspartnern Zugeständnisse, so verzögert sich ein Transaktionsabschluss weiter. weiterlesen >> (12.02.2011)
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