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Deutsche Post steckt 40 Millionen US-Dollar ins US-Geschäft

 
 
Die Deutsche Post AG steht zu ihrem Engagement in den USA und investiert weiter in ihr dortiges Geschäft. Innerhalb von zwei Jahren werde die Logistiksparte DHL 40 Mio USD für den Ausbau ihres Drehkreuzes am Flughafen Cincinnati ausgeben, teilte der im DAX gelistete Konzern am Donnerstag mit. Um der steigenden Nachfrage von internationalen Transportkunden gerecht zu werden, ist die Verbesserung der technischen Ausstattung geplant. In Cincinnati fertigt DHL rund 90% ihres in den USA ankommenden Volumens ab.

Teil dieser Investitionen ist ein bereits im Oktober 2010 angekündigtes Projekt mit einem Volumen von 12,5 Mio USD für die Verbesserung der Steuerung des automatischen Sortiersystems. Sie sollen das Scannen und das Sortieren von Sendungen angesichts des wachsenden Sendungsvolumens in Cincinnati beschleunigen und zuverlässiger gestalten.

Die im März 2011 anlaufende zweite Stufe umfasst ein Volumen von 22,5 Mio USD. DHL wird auf einer von der CVG Airport Authority gepachteten Fläche das bereits bestehende Flugfeld erweitern und neun neue Gates bauen. Dies schafft Platz für neun zusätzliche Großraumflugzeuge, die die USA mit Zielen in Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika verbinden werden. Die Arbeiten sollen im September abgeschlossen werden.

In den vergangenen zwei Jahren hatte DHL ihr Expressgeschäft in den USA umstrukturiert. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Spezialisierung im grenzüberschreitenden Expressgeschäft. Aus dem Geschäft innerhalb der USA hatte sich der Logistikkonzern zurückgezogen.
(12.02.2011)

 
 

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