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Klage gegen Daimler: Chrysler bringt Streit um Teilelieferung vor Gericht

 
 
Der US-Autohersteller Chrysler verklagt einem Pressebericht zufolge seine frühere Mutter Daimler vor dem Konkursgericht in New York wegen eines Streits über die Lieferung von Komponenten. Der deutsche Automobilhersteller soll den US-Konzern nicht wie vereinbart mit Teilen wie Dieselmotoren und anderen Schlüsselkomponenten beliefern, die Chrysler nur von Daimler beziehen könne, schreibt die Zeitung "Detroit News" am Mittwoch auf ihrer Internetseite über den Grund der Klage.

Einige Modelle des US-Autokonzerns, der jüngst eine Insolvenz hinter sich gebracht hat, stünden deswegen vor dem Produktionsstillstand. Die Daimler AG weist die Vorwürfe des ehemaligen Partners allerdings als unbegründet zurück. Der Stuttgarter Konzern sei selbstverständlich bereit, offene Fragen im Zusammenhang mit Teilelieferungen "einvernehmlich zu klären", teilte ein Sprecher auf Anfrage von Dow Jones Newswires mit.

Die Stuttgarter hätten aus diesem Grund auch einer Belieferung von Chrysler bis zur Klärung zugestimmt und die Teileversorgung nach Ende der Werksferien wieder aufgenommen. Zudem vertritt Daimler die Auffassung, das Konkursgericht in Manhattan sei nicht für die Geltendmachung solcher Ansprüche zuständig.
(27.08.2009)

 
 

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