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BASF will sich bei K+S zurückziehen

 
 
Der Chemiekonzern BASF steigt bei ihrer ehemaligen Tochter, dem Salz- und Düngerkonzern K+S aus. Die Ludwigshafener wollen sich nach Angaben vom Donnerstag von ihrer Beteiligung von 10,3% an dem Kasseler DAX-Konzern trennen. Die rund 19,7 Mio Aktien sollen im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens bei institutionellen Investoren platziert werden. Unterstützt wird BASF von der Bank of America Merrill Lynch.

Gemessen am Schlusskurs der K+S-Aktie vom Donnerstag von 54,24 EUR ist der Anteil mit 1,07 Mrd EUR bewertet. Mit dem erwarteten Veräußerungsgewinn will die BASF SE ihre Bilanz weiter optimieren und den angekündigten Schuldenabbau fortführen. Per Ende Dezember 2010 belief sich die Nettoverschuldung des DAX-Konzerns auf 13,55 Mrd EUR.

"Wir nehmen den Ausstieg zur Kenntnis und respektieren die Entscheidung, weil sie wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem vor kurzen angekündigten beabsichtigten Verkauf der Stickstoffdüngemittel-Assets steht", sagte ein K+S-Sprecher auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Der Konzern sehe - wie heute bei Vorlage der Gesamtjahreszahlen dargelegt - weiterhin sehr gute Perspektiven für das Düngemittel- und Salzgeschäft von K+S.

Anfang März hatte BASF mitgeteilt, sein Portfolio optimieren und sich von größeren Teilen seiner Düngemittelaktivitäten trennen zu wollen. Betroffen davon seien mehrere Produktionsanlagen im belgischen Antwerpen sowie der Anteil von 50% am Joint Venture PEC-Rhin im französischen Ottmarsheim, hatte der Chemieriese seinerzeit wissen lassen. In Antwerpen produziert BASF unter anderem stickstoffhaltige Felddünger. weiterlesen >>
(11.03.2011)

 
 

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