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Leighton braucht wohl doch eine Kapitalerhöhung

 
 
Die Hochtief-Tochter Leighton steht nach Informationen der Zeitung "The Australian" vor einer Kapitalerhöhung im Volumen von 600 Mio bis 800 Mio AUD. In seinem Bericht vom Freitag macht das Blatt keine Angaben zu seinen Quellen. Die Leighton-Aktie ist seit Donnerstag vom Handel ausgesetzt, das Unternehmen hat angedeutet, dass die dritte Gewinnwarnung innerhalb kurzer Zeit bevorsteht. Hintergrund dürften massive Abschreibungen auf Großprojekte sein.

Bisher hat Leighton-CEO David Stewart eine Kapitalerhöhung als nicht nötig bezeichnet. Aus Kreisen hieß es bisher, Leighton könne mit den Abschreibungen auch so klarkommen. Inzwischen gehen Analysten aber davon aus, dass der Konzern mit seinem Verschuldungsgrad am oberen Ende der internen Grenze angelangt ist.

Belastet von der Entwicklung bei Leighton wird Hochtief. Der Essener Baukonzern hält 55% des Kapitals und erklärte am Donnerstag, wenn Leighton seine Gewinnprognose weiter senken müsse, werde dies auch zu einer "signifikanten Beeinträchtigung" der eigenen Schätzung führen.
(08.04.2011)

 
 

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