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Zu hohe Importhürden: BMW stoppt Exporte nach Argentinien

 
 
Die BMW AG hat ihre Exporte nach Argentinien gestoppt. Wie ein Sprecher des Unternehmens sagte, hat die argentinische Regierung die Restriktionen für Einfuhren in das Land verschärft. Derzeit stünden rund 700 Fahrzeuge beim argentinischen Zoll und warteten auf ihre Auslieferung an die Kunden. Argentinien versucht, das Handelsbilanzdefizit des Landes auszugleichen.

"Aufgrund der derzeitigen Importrestriktionen haben wir die Lieferungen vorläufig gestoppt", sagte Christian Menges von BMW Group Argentina. Sobald die Situation gelöst ist, sollen die Lieferungen wieder anlaufen. Man spreche derzeit mit der Regierung, so Menges weiter. Die Handelsniederlassungen bleiben derweil geöffnet. BMW konzentriere sich auf das Service- und das Gebrauchtwagengeschäft.

Argentinien hatte 2010 den geringsten Handelsüberschuss seit drei Jahren verzeichnet. Mit der zuletzt starken Wirtschaft ist die Nachfrage nach Gütern aus dem Ausland deutlich gestiegen. Nun versucht die Regierung, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Hierbei sollen auch Unternehmen helfen, die Güter in das Land einführen. Sie sollen nach dem Willen der Regierung dazu beitragen, entweder die Importe herunterzufahren oder die Exporte aus dem Land anzukurbeln.
(19.04.2011)

 
 

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