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New Yorker Börse weist neue Nasdaq-Offerte im Bieterkampf zurück

 
 
Im Bieterkampf um die NYSE Euronext hat sich der Board der US-Börse erneut gegen die Offerte der Nasdaq OMX Group ausgesprochen. Dafür unterstütze man einstimmig die Fusionsvereinbarung mit der Deutschen Börse, teilte die NYSE am Donnerstag mit. Die in dieser Woche aufgebesserte Offerte der Nasdaq OMX Group Inc und IntercontinentalExchange Inc sei nahezu unverändert gegenüber dem vorherigen Gebot.

"Folglich hat sich unsere Einschätzung nicht geändert", sagte NYSE-Euronext-Chairman Jan-Michiel Hessels. Der Vorschlag der beiden Börsen biete keinen überzeugenden Wert, beinhalte zudem inakzeptable Ausführungsrisiken und sei daher nicht im besten Interesse der NYSE-Euronext-Aktionäre.

Nasdaq und ICE erwiderten kurz darauf, dass ihr aufgebessertes Gebot den Bedenken des NYSE-Euronext-Board entspreche und darauf eingehe. Durch die permanente Ablehnung für Verhandlungen erwecke NYSE den Eindruck, eher den Deal mit der Deutschen Börse beschützen zu wollen, als im Interesse der Aktionäre zu handeln, kommentiert Nasdaq-OMX-CEO Bob Greifeld die erneute Zurückweisung.

Die Deutsche Börse AG zeigte sich am Donnerstag zufrieden. Ein Sprecher des Frankfurter Börsenbetreibers sagte, dass man über die weitere Unterstützung des NYSE-Board erfreut ist. Dem Gebot von Nasdaq/ICE fehle es an der geschäftlichen Logik. weiterlesen >>
(21.04.2011)

 
 

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