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Wie erwartet: Siemens sackt ICx-Großauftrag der Bahn ein

 
 
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am Donnerstag auf einer außerordentlichen Sitzung in Frankfurt das Vertragswerk zum Triebzug ICx genehmigt und damit den Weg für die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens frei gemacht. Das teilte die Bahn am Nachmittag in Berlin mit. Der Rahmenabrufvertrag mit Siemens in Milliardenhöhe umfasst den Angaben zufolge bis zum Jahr 2030 einen möglichen Lieferumfang von bis zu 300 ICx-Zügen.

Aus dem Rahmenvertrag rufe die DB sofort 130 Züge ab. Der Abruf von weiteren 90 Zügen zu festgelegten Konditionen sei geplant. Die weiteren 80 Züge könnten durch die DB jederzeit abgerufen werden. Die ersten Züge sollen laut der Mitteilung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 in den Regeleinsatz kommen. Nach Ablauf der vergaberechtlich zu beachtenden 14-tägigen Warte- und Informationsfrist wollen beide Unternehmen den Vertrag endgültig zeichnen.

"Der neue ICx wird das Rückgrat unseres Fernverkehrs", erklärte der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube. "Für Siemens wird dies der bisher größte Einzelauftrag in unserer Geschichte," betonte der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher.

Branchenkreisen zufolge hat die Order für die ersten 220 ICx-Züge ein Volumen von rund 6 Mrd EUR. weiterlesen >>
(21.04.2011)

 
 

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