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Übernahme von DSM-Synthesekautschuk-Sparte: Lanxess hat deutsche Freigabe

 
 
Die Lanxess AG hat die Freigabe des Bundeskartellamts zur Übernahme des Elastomer-Geschäfts der niederländischen Koninklijke DSM NV ohne Auflagen erhalten. Das sagte ein Unternehmensprecher des Leverkusener MDAX-Konzerns am Donnerstag auf Anfrage zu Dow Jones. Das Unternehmen warte nun noch auf die Freigabe der türkischen Wettbewerbsbehörde, ergänzte der Sprecher.

Mitte Dezember hatte Lanxess die Übernahme des DSM-Kautschukgeschäfts für 310 Mio EUR und weltweit 420 Mitarbeitern ohne Schulden und Barmittel angekündigt. Es war die zweitgrößte Akquisition in der Firmengeschichte.

Analysten hatten den Preis, der etwa das Sechsfache des für 2010 ausgewiesenen operativen Ergebnisses (EBITDA) darstellte, seinerzeit als fair bewertet. Früheren Angaben zufolge soll das Geschäft bereits in diesem Jahr einen positiven Gewinnbeitrag liefern.

Mit der Akquisition wird Lanxess die Jahreskapazität für den Synthese-Kautschuk Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) von 120.000 auf 320.000 Tonnen mehr als verdoppeln und die eigene Technologiebasis stärken. EPDM wird vor allem in der Automobilindustrie aber auch in der Draht- und Kabelindindustrie sowie in der Baubranche eingesetzt.
(22.04.2011)

 
 

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