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NYSE-CEO sieht größere Kostenvorteile bei Fusion mit Deutscher Börse

 
 
Eine Fusion von NYSE Euronext mit der Deutschen Börse AG würde nach Aussage des NYSE CEO Duncan Niederauer größere Kostenvorteile mit sich bringen als bisher angegeben. Ein Zusammengehen mit der Deutschen Börse würde Kostenvorteile von 400 Mio EUR statt der im Februar geschätzten 300 Mio EUR mit sich bringen, sagte Niederauer der "Financial Times" (FT), wie das Blatt am Sonntag auf seiner Website berichtete.

Die Kostenvorteile, die die Kunden aus dem Zusammenschluss der Derivatehandelsplattformen beider Häuser hätten, bezifferte Niederauer auf 3 Mrd USD. Der NYSE-Chef sagte außerdem, die Aktionäre würde am 7. Juli über das Angebot der Deutschen Börse abstimmen. Die Deutsche Börse war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Das deutsche Unternehmen hat ein Übernahmeangebot für NYSE Euronext über 10 Mrd USD abgegeben. Ein Gegenangebot von Nasdaq OMX und IntercontinentalExchange über 11 Mrd USD hatte NYSE Euronext dagegen abgelehnt. "Wall Street Journal" berichtete am Wochenende auf seiner Website, dass NYSE Euronext befürchte, im Falle einer Übernahme durch Nasdaq OMX/ICE 1.000 bis 1.100 Stellen zu verlieren. Das habe das Unternehmen dem New Yorker Senator Charles Schumer auf Anfrage mitgeteilt.
(25.04.2011)

 
 

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