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EU-Kommission filzt mehrere Containerschiff-Reedereien

 
 
Die Europäische Kommission hat Razzien bei Containerschiffs-Reedereien in mehreren EU-Staaten durchgeführt. Es bestehe der Verdacht von Verstößen gegen das Kartellrecht, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Welche Unternehmen betroffen sind, gab die Kommission wie üblich nicht bekannt.

Die TUI-Tochter Hapag-Lloyd und der dänische Logistikkonzern Moeller-Maersk bestätigten die Durchsuchung ihrer Büros. Laut Moeller-Maersk ist die Kommission an möglichen Preis- und Kapazitätsabsprachen interessiert. Zudem werde der mögliche Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung untersucht. Dass eine Razzia stattgefunden habe, bedeute aber nicht, dass sich das Unternehmen an Absprachen beteiligt habe. Sowohl die Dänen als auch Hapag-Lloyd zeigten sich überzeugt, in Übereinstimmung mit den EU-Wettbewerbsregeln zu handeln. Man arbeite nun mit den ermittelnden Behörden zusammen.

Ebenfalls betroffen ist die zur Oetker-Gruppe gehörende Containerreederei Hamburg Süd. Das Unternehmen geht laut einer Sprecherin ebenfalls davon aus, dass ein möglicher Anfangsverdacht unbegründet ist. Die Reederei arbeite eng mit der Behörde zusammen.
(18.05.2011)

 
 

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