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Grünes Licht aus Japan: Lufthansa und All Nippon können mit Joint Venture durchstarten

 
 
Die Deutsche Lufthansa AG und die japanische Fluglinie All Nippon Airways (ANA) haben von den japanischen Kartellbehörden grünes Licht zur Gründung eines strategischen Joint Ventures erhalten. Die beiden Mitglieder der Star Alliance wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen und bei Flügen zwischen Japan und Europa insbesondere die Flugplanung koordinieren und auch Umsätze teilen.

Im April hatte bereits ein ähnliches Gemeinschaftsunternehmen von ANA und der amerikanischen United Airlines bei Trans-Pazifik-Flügen die kartellrechtliche Genehmigung erhalten. Auch Lufthansa betreibt eine ähnliche vertiefte Zusammenarbeit bereits mit der US-Fluglinie United Continental und Air Canada. In Anbetracht der begrenzten Möglichkeiten für Fusionen spielen Allianzen dieser Art eine immer wichtigere Rolle in den Wachstumstrategien von Fluggesellschaften, können doch die rechtlichen Beschränkungen grenzüberschreitender Zusammenschlüsse auf diese Weise umgangen werden.

Asien ist für Lufthansa ein wichtiger Wachstumsmarkt. Rund 20% ihres Umsatzes erzielt das in Frankfurt ansässige Unternehmen in der Region, davon allein in Japan 4%. Bis die beiden Fluggesellschaften die Früchte ihres Joint Ventures ernten können, dürfte aber noch einige Zeit ins Land gehen. Japan erholt sich erst noch von den Folgen der Erdbebenkatastrophe und des folgenden Tsunamis.
(02.06.2011)

 
 

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