Vor US-Kongress: NYSE rührt Werbetrommel für Fusion | ||
|
Wenn die NYSE sich nicht breiter und weltweit aufstelle, sei sie zu einem Dasein als netter, aber bedeutungsloser Anachronismus verdammt, zeichnete der Chief Operating Officer der NYSE Euronext, Larry Leibowitz, ein düsteres Bild von einer Zukunft der NYSE ohne die Deutsche Börse. Ein Zusammenschluss mit der Deutschen Börse sei als notwendige Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen zu sehen, so Leibowitz. Der NYSE-Manager sicherte zudem zu, dass eine Fusion mit der Deutschen Börse den Wettbewerb in keiner Weise beeinträchtigen würde und weder Name noch Sitz der NYSE angetastet würden. Gary Katz, CEO der Deutsche-Börse-Tochter International Securities Exchange, fügte hinzu, eine Fusion würde die Bedeutung New Yorks als internationaler Finanzplatz sogar noch stärken. Deutsche Börse und NYSE rühren seit Wochen die Werbetrommel für ihr ambitioniertes Vorhaben. Der Countdown läuft: Am 7. Juli entscheiden die NYSE-Euronext-Aktionäre auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung, ob sie einem Zusammenschluss mit der Deutschen Börse ihre Zustimmung erteilen oder nicht. Der Annahmezeitraum, in dem die Aktionäre der Deutschen Börse ihre Aktien zum Umtausch in Aktien der neuen Gesellschaft "Holdco" andienen können, endet am 13. Juli. (14.06.2011)
|
||
|
|
||
| << | Ungarn verkauft Anteil an Flughafen Budapest an Hochtief-Konsortium | EADS sucht in den USA nach Akquisitionen | >> |















