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Metro könnte Kaufhof an die Börse bringen

 
 
Der Handelskonzern Metro erwägt nach einem Zeitungsbericht einen Börsengang für seine Warenhaussparte Kaufhof. Auch spreche das Düsseldorfer Unternehmen wieder über einen Verkauf der SB-Warenhauskette Real, schreibt das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf einen nicht genannten Konzernmanager.

Ein Metro-Sprecher sagte dazu Dow Jones Newswires, weder bei Kaufhof noch bei Real gebe es derzeit konkrete Verhandlungen. Es würden verschiedene Optionen geprüft, auf deren Basis mit potenziellen Investoren "erläuternde" Gespräche geführt würden. Diese hätten zunächst lediglich einen "abtastenden" Charakter.

Das Kaufhof und Real bei Metro zur Disposition stehen, ist nicht neu. Vom Warenhausgeschäft will sich der Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes trennen, weil es sich nicht internationalisieren lässt. Seit einigen Jahren gehört Kaufhof deshalb nicht mehr zum Kerngeschäft. Bislang war ein Verkauf auch aufgrund der Finanzkrise ebenso gescheitert wie eine Zusammenführung mit dem Konkurrenten Karstadt.

Auch eine mögliche Trennung von der lange Zeit schwächelnden SB-Warenhauskette Real würde nicht überraschen. Hier hatte Cordes schon vor Jahren eine Verbesserung der Margen vor allem in Deutschland gefordert. Mittlerweile greift das Restrukturierungsprogramm, auch wenn die Umsatzrendite noch nicht die gewünschten 2% bis 3% erreicht. Die verbesserte Ergebnisentwicklung könnte Real für Investoren nun wieder attraktiver machen.
(27.06.2011)

 
 

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