Oracle könnte im Streit mit SAP weiteres Beweismaterial vorlegen | ||
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Das Walldorfer Unternehmen war im November von einer US-Jury zur Zahlung von 1,3 Mrd USD an den Erzrivalen verdonnert worden. Anlass waren Praktiken der inzwischen geschlossenen SAP-Dienstleistungstochter TomorrowNow, die auf unzulässige Weise Programme von der Oracle-Internetseite heruntergeladen hatte. SAP verlangt eine Absenkung der Strafe auf nicht mehr als 408,7 Mio USD. Das Unternehmen vertritt den Standpunkt, dass der Oracle zugesprochene Schadenersatz unter falschen Prämissen berechnet wurde. Die Jury hatte damals die Summe zugrunde gelegt, die SAP für einen legalen Erwerb der Software hätte zahlen müssen. Diese Methode war jedoch nach SAP-Auffassung unzulässig, da Oracle SAP niemals die Rechte an dieser Software verkauft hätte. Stattdessen sollte die Strafe auf das Maß reduziert werden, das Oracle tatsächlich geschädigt hat. Die Anschuldigungen selbst bestreitet SAP nicht. Oracle weist das Argument zurück. Der Fall sei bereits entschieden worden. Sollte es zu einem neuen Prozess kommen, wolle Oracle weiteres Beweismaterial vorlegen. Dieses könne zeigen, dass SAP Oracle in Wahrheit noch mehr Geld schuldet. Die Möglichkeiten einer außergerichtliche Einigung sahen beide Unternehmen am Mittwoch als sehr unwahrscheinlich an. weiterlesen >> (14.07.2011)
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