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Automobilzulieferbranche unter Konsolidierungsdruck

 
 
Der weltweite Automobilmarkt wächst derzeit rasant und die Automobilhersteller verzeichnen einen Absatzrekord nach dem anderen. Vor allem die Nachfrage aus Brasilien und China befördert das Wachstum. Das Reich der Mitte ist seit 2009 sogar der größte Automarkt der Welt. Von der positiven Entwicklung profitiert zweifelsohne aber auch die deutsche Automobilzulieferbranche. An dem in der Branche nachwievor bestehenden Konsolidierungsdruck vermag dies nach Einschätzung der Experten des Private Equity-Spezialisten ROSINGER GROUP jedoch nichts zu ändern.

"Auf dem deutschen Markt befinden sich auch trotz der Tatsache, dass einige Unternehmen die Wirtschaftskrise nicht überlebt haben, noch zu viele Automobilzulieferer", erklärte Gregor Rosinger, CEO der ROSINGER GROUP. Lediglich die staatliche Abwrackprämie aber auch vergleichbare Maßnahmen in anderen Ländern der Welt hätten viele Zulieferer vor dem sicheren Aus bewahrt. "Zugleich haben die Autokonzerne damit begonnen, selbst in die Produktion von Teilen einzusteigen, die bisher von externen Produzenten zugeliefert worden sind", ergänzt der Experte. Dieser Trend wird sich nach dessen Einschätzung weiter fortsetzen.

Ohnehin hätten die Automobilhersteller ein grundsätzliches Interesse daran, ihr Zulieferer-Netz auszudünnen. "Die zum Teil sehr hohe Anzahl an Zulieferern verursacht bei diesen – unter anderem durch den organisatorischen Aufwand – zusätzliche Kosten in meist unterschätzter Höhe. Zudem steigt mit der Vielzahl an Partnern das Risiko, dass einer von diesen aus wirtschaftlichen Gründen ausfällt", gibt Gregor Rosinger zu bedenken. Für ihn steht fest: Nur Automobilzulieferer, die sich breiter aufstellen und in die Wachstumsmärkte expandieren, werden dem Konsolidierungsdruck auf Dauer standhalten und sich von ihrer risikoreichen – häufig sogar vollständigen – Abhängigkeit von einer kleinen Auswahl an Auftraggebern lösen können.

"Für Automobilzulieferer empfiehlt sich grundsätzlich die Expansion nach Südamerika und Asien – entweder durch Übernahmen oder aber durch den Aufbau eigener Produktionsstätten. Denn früher oder später – und das zeichnet sich jetzt schon ab – werden die Autohersteller dort ebenfalls ihre Produktionskapazitäten deutlich ausweiten. Wer dann mit deutscher Produktqualität direkt vor Ort ist und zuliefern kann, verfügt über einen klaren Wettbewerbsvorteil und gewinnt auch neue Auftraggeber", führt der CEO der ROSINGER GROUP aus. weiterlesen >>
(08.08.2011)
 
 

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