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Leighton: Rote Zahlen mit Ansage

 
 
Die australische Hochtief-Tochter Leighton hat das Geschäftsjahr 2010/11 wie erwartet mit einem Nettoverlust beendet. Die Leighton Holdings Ltd meldete am Montag einen Fehlbetrag von 408,8 Mio AUD nach einem Gewinn von 612 Mio AUD im Jahr zuvor. Einen Verlust in der Größenordnung hatte die einstige Ertragsperle des deutschen Baukonzerns bereits Anfang des Monats in Aussicht gestellt. Ursächlich für den Einbruch sind hohe Abschreibungen nach Problemen mit zwei Milliardenprojekten.

Der Umsatz wuchs um 7% auf 15,56 Mrd AUD, der Auftragsbestand nahm um 11% auf 46,23 Mrd AUD zu.
Erst im seit 1. Juli laufenden Geschäftsjahr zum Tragen kommt der jüngst vereinbarte Verkauf des Auftragsfördergeschäfts für Eisenerz in der Region Pilbara in Western Australia für 705 Mio AUD an die BHP Billiton Ltd.

Für 2011/12 gibt sich der Konzern weiterhin zuversichtlich, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Australier wollen Gewinne von 600 Mio bis 650 Mio AUD erwirtschaften. Die Konzernmutter Hochtief legt am 17. August Zahlen vor.
(15.08.2011)

 
 

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