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"Es lohnt sich an Vossloh beteiligt zu sein"

 
 
Die Gründerfamilie hinter dem Bahntechnikkonzern Vossloh denkt laut einem Bericht nicht an einen Ausstieg aus dem Unternehmen. "Vossloh ist ein gesundes Unternehmen", sagte der Sprecher der Familie, Peter Langenbach, der "Financial Times Deutschland" (FTD - Montagsausgabe). "Es lohnt sich an Vossloh beteiligt zu sein. Deshalb wird sich die Familie definitiv nicht von ihren Anteilen trennen."

Langenbach reagierte damit auf die Nachricht vom Freitag, dass Vossloh-Großaktionär Heinz Hermann Thiele weitere Anteilskäufe beim Bundeskartellamt zur Prüfung angemeldet hat. Am Markt war spekuliert worden, dass Thiele seinen Konzern Knorr Bremse, Weltmarktführer bei Lkw- und Eisenbahnbremsen, mit Vossloh zu einem Bahntechnikkonzern mit mehr als 5 Mrd EUR Umsatz zusammenführen könnte, so die FTD.

Thiele hielt zuletzt mehr als 15%, die Vossloh-Gründerfamilie ist aktuell mit 31% beteiligt. Damit zeichne sich ab, dass künftig zwei Großaktionäre ihren Einfluss aus den MDAX-Konzern nehmen, so die Zeitung weiter.
Ein Anteilserwerb an einem Unternehmen unterliegt in der Regel der Fusionskontrolle, wenn die Schwelle von 25% oder 50% des Kapitals oder der Stimmrechte eines Unternehmens überschritten wird. In besonderen Fällen kann die Schwelle aber auch darunter liegen. Beispielsweise wenn die Transaktion dem Erwerber einen wettbewerblich erheblichen Einfluss über die Zielgesellschaft einräumt.
(15.08.2011)

 
 

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