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E.ON will E.ON Ruhrgas aufspalten und Open Grid Europe verkaufen

 
 
Der Energiekonzern E.ON will laut Kreisen sein Gasgeschäft E.ON Ruhrgas aufspalten. Unter anderem soll die Ruhrgas-Tochter Open Grid Europe verkauft werden, die Deutschlands größtes Pipelinenetz betreibt, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Montag. Das Ruhrgas-Netz umfasst ein Pipelinesystem von rund 12.000 km Länge.

Die Aufspaltung erfolge im Rahmen der jüngst angekündigten Konzernpläne, die Kosten in den kommenden Jahren massiv zu senken. E.ON will den niedrigen Strom- und Gaspreisen sowie den zusätzlichen Kosten durch den Atomausstieg in Deutschland begegnen, die die Gewinne des Energieriesen belasten.

Noch sei aber unklar, ob E.ON nur eine Minderheitsbeteiligung oder die Mehrheit an Open Grid Europe verkaufen wolle, sagte die Person weiter. Gleichzeitig solle der Gaseinkauf und der Großhandel von Ruhrgas mit den Energiehandelsaktivitäten in Düsseldorf verschmolzen werden.

Ein Sprecher des Düsseldorfer DAX-Konzerns lehnte eine Stellungnahme ab. E.ON hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Kosten wegen des immer weiter verschlechternden Geschäftsklimas bis spätestens 2015 um 1,5 Mrd EUR senken zu wollen. Im Zuge dessen könnten bis zu 11.000 Stellen abgebaut werden.
(15.08.2011)

 
 

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