Milliardenfusion von T-Mobile USA und AT&T gecancelt | ||
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Die Deutsche Telekom begründete das Scheitern am Montagabend mit dem umfassenden Widerstand des amerikanischen Justizministeriums sowie der Aufsichtsbehörde für den Telekommunikationsmarkt FCC. Dieser Druck habe die Durchsetzung der Transaktion immer weniger wahrscheinlich erscheinen lassen, so die Telekom. Die Entscheidung der beiden Unternehmen sei einvernehmlich gefallen. Damit bleibt der Bonner DAX-Konzern zwar zunächst auf seiner seit geraumer Zeit kriselnden Tochter sitzen. Die vereinbarte Vertragsstrafe gibt dem Unternehmen jedoch eine Atempause. Für die Auflösung des im März geschlossenen Kaufvertrages zahlt AT&T voraussichtlich noch in diesem Jahr 3 Mrd USD. Darüber hinaus erhält die Telekom Mobilfunklizenzen, unter anderem in begehrten Märkten wie Los Angeles, Dallas und Washington, und darf das AT&T-Netz mitnutzen. Dank dieser mehrjährigen Roamingvereinbarung könne T-Mobile USA künftig mehr Regionen in den Vereinigten Staaten abdecken. Unterdessen bekräftigte die Deutsche Telekom AG ihre Jahresprognose am Montag. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll rund 19,1 Mrd EUR erreichen, der freie Cashflow auf dem Vorjahresniveau von 6,5 Mrd EUR liegen. Darin sei die Zahlung von AT&T noch nicht ent weiterlesen >> (20.12.2011)
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