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Philips bekommt EU-Schuldenkrise im Gesundheitsgeschäft zu spüren

 
 
Der niederländische Elektronikkonzern Philips rechnet im kommenden Jahr mit spürbaren Folgen der europäischen Schuldenkrise im Gesundheitsgeschäft. Er erwarte "schwache Marktbedingungen" für die medizinischen Produkte des Konzerns, sagte Spartenchef Steve Rusckowski Dow Jones Newswires in einem Interview.

In Europa seien die Auftragseingänge im zweiten und dritten Quartal zurückgegangen, wie die Royal Philips Electronics NV bereits bei Vorlage der Drittquartalszahlen berichtete. Seitdem habe sich die Lage in Europa deutlich verschlechtert, dies werde sich zweifellos auf den Umsatz auswirken. "Europa gibt eindeutig Grund zur Sorge", so Rusckowski.

In den USA dagegen erhole sich der Markt von einem Investitionsstau aus den Jahren 2008 und 2009. Auch für die Schwellenländer ist der Manager optimistisch. Einen Ausblick für die allgemeine Entwicklung des Gesundheitsgeschäftes gab Rusckowski ebenso wenig wie über einzelne Regionen außerhalb Europas.

Für das US-Geschäft verzeichnete Philips gerade einen wichtigen Etappensieg für seinen sogenannten Herznavigator. Die US-Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung (FDA) gab grünes Licht für das Gerät. Der Herznavigator ist ein bildgebendes Instrument, das Chirurgen dabei hilft, Herzklappen zu ersetzen. Laut Philips wächst der Gesamtmarkt für minimalinvasive Herzoperationen - zu denen die Verpflanzung von Herzklappen zählt - jährlich um ru weiterlesen >>
(21.12.2011)

 
 

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