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Übernahme von Grünenthal-Portfolio: Stada reagiert auf Kartell-Bedenken

 
 
Der Pharmakonzern Stada übernimmt entgegen der ursprünglichen Absicht nur einen Teil des Markenprodukt-Portfolios der Grünenthal GmbH. Von dem Kauf des Portfoliopaktes in den zur EU gehörigen Märkten Mitteleuropas trat die Stada Arzneimittel AG am Sonntag zurück. Die zuständigen Kartellbehörden hatten der Transaktion bis zum Jahresende 2011 nicht zugestimmt. Entsprechend sei Stada, wie angekündigt, von dem Vertrag zum Kauf dieses Portfolios zurückgetreten. Der Kaufpreis für das restliche Paket reduziere sich infolgedessen auf rund 152 Mio EUR von 360 Mio EUR.

Im Juli hatte der Konzern aus Bad Vilbel die Übernahme des Markenprodukt-Portfolios inklusive der dazugehörigen Vertriebsstrukturen für zahlreiche Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten vereinbart. Das übernommene Paket bestehe zum größten Teil aus verschreibungspflichtigen Produkten im Indikationsbereich Schmerz, hieß es seinerzeit.


(02.01.2012)

 
 

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