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Peugeot auf eCall bestens vorbereitet

 
 
Die EU-Kommission plant für 2015 die Einführung eines automatischen Notrufsystems für Neuwagen. Einer der Vorreiter für das so genannte eCall ist Peugeot. Die Marke bietet bereits seit neun Jahren die Telematik-Dienste Peugeot Connect SOS für den Notruf, Peugeot Connect Assistance für die Pannenhilfe und Peugeot Connect Fleet als Flottenüberwachungs-System an. 2010 wurde der Zugang zur Notruffunktion mit Standortbestimmung durch eine autonome Telematikbox erleichtert und entspricht bereits den Erwartungen der EU-Kommission an das geplante Sicherheitssystem.

Die meisten Fahrzeuge der Modellpalette ermöglichen die kostenlose und unbefristete Nutzung von Connect SOS. Das System ist heute bereits in 13 europäischen Ländern verfügbar und in mehr als 600 000 Peugeot-Fahrzeugen eingebaut. Bei Konzernschwester Citroen heißt das System e-Touch und wurde bereits in rund 400 000 Autos der Marke eingebaut. Es ermöglicht die Ortung des Fahrzeugs und die Benachrichtigung der Rettungsdienste im Falle eines Unfalls. Seit seiner Einführung 2003 hat es nach Angaben von Peugeot in fast 4800 Notfällen schnelle Hilfe ermöglicht und damit Leben gerettet.

Peugeot Connect ist eine autonome Telematikbox in der ein GPS-Modul, eine europäische SIM-Karte, Lautsprecher, Mikrofon und Notfallbatterie integriert sind. Die SIM-Karte ermöglicht eine telefonische Kommunikation in ganz Europa. Bei der Box handelt es sich um ein integriertes Kommunikationsgerät mit Standortbestimmung. Im Falle einer Notsituation, übernimmt die Kontaktzentrale die Kommunikation mit dem Fahrer über das enthaltene Mikrofon und die Lautsprecher. Selbst in sehr schwachen Mobilfunknetzen ist das Versenden einer „Notruf-SMS“ garantiert.

Der Notruf geschieht auf zwei Wegen: automatisch oder manuell. Er erfolgt automatisch, sobald ein pyrotechnisches Sicherheitselement ausgelöst wird, wie zum Beispiel der Airbag oder Gurtstraffer. Der manuelle Notruf hilft dem Fahrer, wenn er selbst Opfer eines Unfalls und in der Lage ist, die „SOS“-Taste auf dem Armaturenbrett zu betätigen, oder wenn er für Dritte Hilfe rufen will. In beiden Fällen wird eine codierte SMS an die Betreuungsplattform IMA (Inter Mutuelles Assistance) in München gesendet. Diese SMS enthält alle notwendigen Informationen, die eine schnelle Hilfe im Ernstfall garantiert. Hierzu zählt unter anderem die Fahrgestellnummer des Fahrzeugs und der genaue Standort des Fahrzeugs. Daraufhin wird eine sofortige Telefonverbindung zum Fahrer hergestellt, um im ersten Schritt die Situation zu bewerten – z.B. ob es sich um einen schweren Unfall handelt und wie viele Insassen verletzt sind – um dann die entsprechenden Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Die „SOS-Taste“ kann zudem auch vom Fahrer betätigt werden, wenn er Zeuge einer Karambola weiterlesen >>
(18.01.2012)

© ampnet

 
 

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