WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

Druckmaschinenhersteller manroland vor der Zerschlagung

 
 
Der Druckmaschinenhersteller manroland wird zerschlagen. Der Gläubigerbeirat beschloss am Mittwochnachmittag, das Traditionsunternehmen in drei eigenständige Teilbereiche aufzuteilen und zwar in die Standorte Augsburg, Offenbach und Plauen. Diese sind damit zwar alle gerettet, die vorläufige Insolvenz findet für die Mitarbeiter aber trotzdem ein bitteres Ende: Ein Großteil der Arbeitsplätze wird wegfallen.

Nur noch rund 2.500 Stellen werden an den deutschen Standorten erhalten bleiben, wie Insolvenzverwalter Werner Schneider erklärte. Vor dem Gang in die Insolvenz im November waren weltweit insgesamt noch weit mehr als 6.000 Mitarbeiter bei dem Druckmaschinenhersteller beschäftigt gewesen.

Laut dem nun verabschiedeten Konzept geht der Rollendruck-Standort Augsburg an das Lübecker Familienunternehmen Possehl. Über den Kaufpreis vereinbarten alle Beteiligten Stillschweigen. Das Werk in Plauen wird in eine neue Gesellschaft ausgelagert. Um die Auslastung des sächsischen Standorts sicherzustellen, hat sich Possehl bereit erklärt, auch langfristig Lieferbeziehungen aufrechtzuerhalten. Später will sich das Unternehmen laut Schneider an dem Standort beteiligen.

Sorgenkind bleibt das Bogendruck-Werk in Offenbach. Dieses soll auf dem Weg eines Management-Buy-Outs gemeinsam mit einem noch zu findenden Investor saniert werden, wobei eine Landesbürgschaft aus Hessen nötig ist. Für Offenbach habe man mit der gefundenen Lösung Zeit gewonnen, sagte Schneider. Mögliche Käufer für das Werk könnten aus China kommen, erklärte der Wirtschaftsp weiterlesen >>
(18.01.2012)

 
 

<< SEC winkt Börsen-Megafusion durch E.ON-Erdgasnetz: GDF Suez meldet Interesse an >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "Druckmaschinenhersteller manroland vor der Zerschlagung"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Amazon     Arbeitssuche     DSDS     Imtradex     LinguaTV     QSC     RapidUsertests     Server     Timeworkers     Zeitarbeit