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Auto-Produktion: Das Comeback der USA

 
 
Japanische und deutsche Autobauer finden nach Jahren der Skepsis zurück zu einem lange vernachlässigten Produktionsstandort: den USA. Die Trumpfkarten des Landes der unendlichen Möglichkeiten sind der niedrige Wechselkurs und ein großer Pool an günstigen Arbeitskräften. Vor nicht allzulanger Zeit galten die USA noch als Hochkostenstandort.

Diese Jahre scheinen für das Erste abgehakt zu sein: Jetzt lassen japanische und deutsche Konzerne zwischen Ost- und Westküste für den weltweiten Export fertigen. Gerade die großen Drei aus Japan - Toyota Motor Corp, Honda Motor Co und Nissan Motor Co - wollen ihre US-Produktion immer mehr nach Europa, Korea, dem Nahen Osten und in andere Ecken der Welt verschiffen.

Die Japaner fliehen damit vor dem starken Yen. Inzwischen ist ein US-Dollar nur noch 77,8 Yen wert. Für die drei Japaner lohnt sich damit die Produktion im Inland kaum noch. Beim Export aus japanischen Werken legen Toyota, Honda und Nissan sogar noch Geld drauf. "Der schwache Dollar macht Exporte aus den USA heraus günstiger", sagt Bill Krueger, Vize-Chairman von Nissans amerikanischen Aktivitäten. "Wir steigern die Kapazität unserer US-Fabriken, weiten die Schichten aus und stellen Arbeiter ein."

Der neue Luxuswagen von Nissan soll in Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee vom Band laufen. 1.200 Arbeiter werden dafür eingestellt. Der Infiniti JX soll künftig Exportmärkte weltweit erobern. An einem anderen Standort in Smyrna will Nissan die Produktion seines Elektroautos Leaf ausweiten. 1.300 Mitarbeiter sollen zusätzlich auf Nissans Lohnliste gelangen. Auch anspruchsvollere Jobs schafft Nissan in den USA: In Michigan stellt sie gerade 150 Ingenieure für ein Technikzentr weiterlesen >>
(26.01.2012)

 
 

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