Auto-Produktion: Das Comeback der USA | ||
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Aber die Musik spielt gerade in den USA. Auch Toyota - die Nummer eins unter Japans Autobauern - will den Produktionstakt deutlich steigern und Exporte aus dem Dollar-Raum heraus befeuern. Im Jahr 2011 betrugen diese Ausfuhren 100.000 Wagen. Für den Nordamerika-Chef von Toyota ist das Ende der Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht: "Das ist erst der Anfang." Für die US-Wirtschaft sind das im Wahljahr alles gute Nachrichten. Auch die drei großen US-Autohersteller aus Detroit weiten ihre Kapazitäten im Mittleren Westen aus. Die erfolgsgewohnten deutschen Autoschmieden stehen im Aufbruch nach Westen nicht nach. Die Wolfsburger Volkswagen AG hat gerade ein Werk in Tennessee eröffnet und überlegt, ein zweites für Audi-Fahrzeuge hochzuziehen. Die Münchener Konkurrenz BMW AG sorgt für zusätzliche Kapazitäten in ihrem Werk in South Carolina. Die schwäbische Daimler AG erwägt neben dem Werk in Alabama den Bau einer zweiten Fabrik. Der derzeitige Trend steht und fällt mit dem Wechselkurs. Nissan-Chef Carlos Ghosn sagte jüngst auf der Detroit Auto Show, dass die Yen-Stärke Japans Automobilindustrie nach Nordamerika treibe. "Wir können nicht konkurrieren", sagte er mit Blick auf den Export der im Inland gefertigten Fahrzeuge. Binnen zwei bis drei Jahren will Nissan daher nahezu 90 Prozent der in Nordamerika verkauften Nissan-Wagen auch dort produzieren. Aktuell liegt diese Quote bei 70 Prozent. (26.01.2012)
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