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Airbus will gleiche Wettbewerbsbedingungen

 
 
Der europäische Flugzeughersteller Airbus will bei der Entwicklung neuer Flugzeuge nicht hinter den Konkurrenten Boeing zurückfallen. "Wir benötigen ein einheitliches level playing field", sagte Sprecher Stefan Schaffrath am Montag mit Blick auf staatliche Unterstützung bei der Entwicklung der neuen Flugzeuge Airbus A350 und Boeing B787.

Der Mitbewerber Boeing habe für die Entwicklung der 787 "Dreamliner" alleine aus den USA 5 Milliarden US-Dollar nicht rückzahlbare Unterstützungen seitens des Staates erhalten. Die Gewährung von rückzahlbaren Darlehen müsste deswegen auch von den europäischer Seite angestrebt werden, sagte der Sprecher.

Die Entwicklung des neuen Langstreckenflugzeugs A350 wird Schaffrath zufolge weltweit Arbeitsplätze schaffen. Flugzeuge seien heutzutage keine nationale Angelegenheit mehr. Gegenwärtig würden schon 5.000 Airbus-Mitarbeiter an diesem Programm arbeiten, bei voller Produktionsauslastung würden es 13.000 sein. Zu einer möglichen Unterstützung des deutschen Staates äußerte sich der Sprecher nicht.

Die Bundesregierung will nach einem Bericht des Magazin "Fokus" den geplanten Bau der A350 mit einer Bundesgarantie von 1,1 Milliarden Euro unterstützen. Damit soll ein entsprechendes Darlehen der staatlichen KfW an den europäischen Flugzeugbauer abgesichert werden, berichtet die Zeitschrift unter Berufung auf eine vertrauliche Mitteilung der Bundesministerien für Finanzen und Wirtschaft an den Haushaltsausschuss des Bundestages.
(15.09.2009)

 
 

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