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iPhone-Vertrieb: Auslaufen der Exklusivverträge könnte Mobilfunkmarkt wesentlich ändern

 
 
Mobilfunkanbieter in Europa müssen in absehbarer Zeit entscheiden, wie viel ihnen der künftige Vertrieb des Apple iPhones wert ist. Jede Änderungen wie das Ende der Exklusivvereinbarung oder der Wechsel zu einem anderen Mobilfunkunternehmen verschöbe die Marktanteile der Anbieter und hätte einen entscheidenden Einfluss auf die Umsatzerlöse, die Profitabilität und den Marktanteil eines jeden Players.

Das genaue Datum, zu dem die Exklusivverträge in Großbritannien, Irland, Deutschland und Spanien auslaufen, ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Branchenbeobachter gehen jedoch davon aus, dass diese in den kommenden Monaten enden werden - wahrscheinlich sogar noch vor dem so wichtigen Weihnachtsgeschäft.

Zu den Mobilfunkanbietern, die am meisten verlieren könnten, gehören die derzeitigen Vertriebspartner. Hierzu zählen die Telefonica-Tochtergesellschaft O2 in Großbritannien und Irland, die Telefonica-Tochter Movistar in Spanien sowie die Deutsche Telekom in Deutschland. Das iPhone hatte ihnen geholfen, Kunden zu gewinnen und Umsätze kräftig zu steigern. Durch den Verlust des Vertriebs des populären iPhones würden sie einer wichtige Waffe im Wettbewerb beraubt.

Analysten von Bernstein gehen davon aus, dass das iPhone 14 Prozent zu den Dienstleistungsumsätzen und 13 Prozent zum EBITDA von O2 in Großbritannien beigetragen hat. Ohne das iPhone wären die die O2-Umsätze laut den Analysten wahrscheinlich gleichgeblieben, vergleichbar mit der Entwicklung des Wettbewerbers Vodafone. In Deutschland das iPhone einen ähnlichen Effekt gehabt.
(15.09.2009)

 
 

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